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Zimmerer Innung Biberach
Zimmererinnung Biberach
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Zimmerer Innung Biberach
Positionierungshilfe
Aktuell im September 2018
  
Brückenbau statt Unterricht
Jugendtheater zur Berufsorientierung

Die Brücke hält, auch ohne Schrauben und Nägel. Richard Betz beim Richtspruch vor Schülern aus der Gemeinschaftsschule und der Realschule in Riedlingen.
 
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Riedlingen sz Für die Schüler der Technikklassen der Joseph-Christian-Gemeinschaftsschule und der Geschwister-Scholl-Realschule hat es statt Unterricht Aktions-Theater gegeben. Zimmerermeister Richard Betz zeigte den Gästen, in der Cafeteria der Realschule, mit seinem Jugendstück "Mit Herz und Hand" die mannigfaltigen Möglichkeiten, die es im Handwerk hierzulande gibt. Spannend und mit Tiefgang erzählte Betz, alias Paul Leonardo Palmer, von der Zeit in der ein junger Mensch ins Berufsleben einsteigt und seinen Platz im Leben sucht.

Ein Wegweiser mit Schildern wie Bundeskanzler/in, Harz IV und Master steht auf der einen Seite der Bühne. Auf der anderen ist ein Haufen mit kreuz und quer liegenden Hölzer. Am Boden dazwischen sieht man eine alte Werkzeugkiste und zwei Holzböcke, daneben eine Kettensäge und eine Bohrmaschine. Mit zünftiger Zimmermannskluft und pfeifend tritt Richard Betz vor die Schüler. Mit seiner ersten Frage "Wer weiß denn was ein Zimmermann so macht" holt er die Jugendliche aus der Pause ab. Und dann geht es los. Er erzählt von den Irrungen und Wirrungen im Leben des jungen Paul Palmer und baut nebenher, Schritt für Schritt eine sogenannte Leonardobrücke auf. Da wird gesägt und gebohrt und nebenbei über die erste großen Liebe, Alkoholexzesse und eine verkrachte Bankerkarriere philosophiert. Mit im Spiel sind zwei Bewerbungen für eine Handwerkerlehre, die eine per Handy und die andere von Hand geschrieben, aus einem orangen Briefumschlag.
 
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In diesem Universum zeigt Betz die vielen Wege, die einem jungen Menschen nach einer Handwerkslehre offen stehen, ohne dabei andere Ausbildungen abzuwerten. Das alles macht er ohne sich anzubiedern, authentisch und in einer jugendnahen Sprache, informativ, anrührend und humorvoll. Für ihn lassen sich Lebensträume mit Herz und Hand verwirklichen und deshalb rät er den Schülern: "Wenn ihr gern zupackt und kreativ sein möchtet, lernt ein Handwerk."

Auf seine Abschlussfrage, was denn nun wahr und was fiktiv in dieser Geschichte ist, gibt es von Richard Betz teilweise erstaunliche Antworten. So ist er tatsächlich als Jugendlicher schon mit dem Ferrari seines Nachbarn gefahren, hat Architektur studiert und die Zimmerei mit einer Auszubildenden ist in der Nähe von Kassel.
Zum Schluss fordert Betz seine Gäste auf, die Leonardobrücke auseinander zu nehmen. Das ist dann doch nicht ganz so einfach. Aber die "Coolsten" bringen das Werk wieder zusammengefügt, so dass einer von ihnen drüber gehen kann. Wer will, darf sich ein Reisetagebuch, wie es die Wanderburschen auch heute noch mit sich führen, mitnehmen und darin Träume, Erfahrungen und Begegnungen festhalten.
Richard Betz, der auf Einladung der Zimmerer-Innung Biberach, dieses Gastspiel in der Cafeteria der Riedlinger Realschule gab, hat mit seinem Stück den Jugendlichen aufgezeigt, dass das Handwerk gute Zukunftsperspektiven gibt. Und der eine oder andere, der das Stück erlebt hat, kann sich durchaus vorstellen mit "Herz und Hand" zu schaffen.

Mit "Herz und Hand" ist das zweite Theaterstück von und mit Richard Betz. Zusammen mit seinem ersten Stück "Hans im Glück oder der Traum vom Fliegen" hat er in mehr als vier Jahren vor weit über 10 000 hauptsächlich jugendlichen Zuschauern in der ganzen Bundesrepublik gespielt. Im neuen Jahr geht er mit "Total Global", einem Stück für leere Scheunen und verwaiste Ställe, auf Tournee. Ein Gastspiel in der Region ist vorgesehen.
 
Lokales vom 02.01.2018 Anton Munding
 

 
Kammersieger Johannes Ruf startet für den Landeswettbewerb in Biberach

Am 5.September fand im Bildungszentrum Holzbau in Biberach der Kammerwettbewerb des Handwerkskammerbezirk Ulm statt. Der jeweils beste der 6 zugehörigen Zimmererinnungen sowie zwei weitere Teilnehmer mit einer sehr guten Gesellenprüfungsnote kämpften um den Startplatz am Landeswettbewerb.

Alle Teilnehmer haben im August die Gesellenprüfung mit Noten im Bereich 1,0 – 2,0 abgeschlossen. Damit qualifizierten sie sich für den Kammerwettbewerb. Bei diesem musste am Dienstag ein Satteldach mit Krüppelwalm in ungleicher Dachneigung erstellt werden. Die schwierigsten Elemente fanden sich im Walmdach, dort musste ein Wechsel mit Klaue eingebaut werden. Unterhalb des Wechsels kamen senkrechte Strahlenschifter in die Dachfläche, die im Wechsel verzapft werden mussten.

Um die Winkel und Maße zu ermitteln, war das Niveau deutlich höher als bei praktischen Gesellenprüfung angesetzt. In 7,5 Stunden mussten zwölf Hölzer aufgerissen, also in realer Größe gezeichnet werden. Erst im Anschluss durften die Bauteile angerissen und in Folge ausgearbeitet werden. Da in Wettbewerben die Grenzen des Machbaren ausgelotet werden, kommt es häufig vor, dass manche Teilnehmer am Ende nochmals mit einem Holz auf die Zeichnungen müssen, um letzte Fehler zu korrigieren – so auch an diesem Wettbewerb.
Am Ende dürfen aber alle Teilnehmer auf sich stolz sein. Ein Kommentar eines Zuschauers der kurz vor Ende überrascht die Wettbewerbshalle betrat war: "Jetzt haben es ja doch alle geschafft".

Eine Gratulation gilt allen Teilnehmern für ihre Leistung und das Durchhaltevermögen. Besonders gute Leistungen hatten in diesem Jahr folgende drei Teilnehmer:

1. Platz: Johannes Ruf – Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Steigitzer, Maselheim
2. Platz: Matthias Kenntner – Ausbildungsbetrieb: Geiger Holzbau, Westhausen-Lippach
3. Platz: Dominik Ruchti – Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Schmid, Gutenzell-Hürbel


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Ebenfalls gratulieren wir dem Arbeitskreis des ZDB (Zentralverband Deutsches Baugewerbe) der die offiziellen Aufgaben jährlich entwickelt. Das Niveau war sehr anspruchsvoll auf den Punkt getroffen.

Dankeschön an die Firma Layer, die uns mit ihrem Sponsoring erneut ermöglichte, einen rundum hochwertigen Wettbewerb durchzuführen. Sie spendete die Preise für die Plätze eins bis drei. Vielen Dank an die Prüfungskommission, die nun schon öfter gemeinsam prüfte: Manfred Gnann, Hubert Schafitel (Innungsvertreter) und Michael Rieger.

Das Bildungszentrum Holzbau Biberach wünscht allen Teilnehmern weiterhin viel Erfolg. Wir sind uns sicher, wer Leistung auf diesem Niveau bringt, wird seinen Weg machen. Wir hoffen, Ihr bleibt dem Holz treu!
 

 
Lossprechungsfeier der Zimmerer-Innung Biberach

Am 21. September 2017 lud die Zimmerer-Innung Biberach zur traditionellen Lossprechungsfeier ins Bildungszentrum Holzbau ein. Dieser Einladung folgten zahlreiche Gäste, um mit den neuen Junggesellen gemeinsam den Erfolg und den Beginn des neuen Lebensabschnittes zu feiern.
Kurz zuvor gab Obermeister Max Steigitzer die Namen der drei besten Absolventen der Zimmerer-Innung Biberach bekannt und überreichte dem erfolgreichsten Junggesellen bereits zum fünften Mal den Autoschüssel. Dieses Jahr sogar an seinen eigenen Mitarbeiter, was ihn besonders freute. Als Prüfungsbester darf Johannes Ruf (Ausbildungsbetrieb Zimmerei Steigitzer, Maselheim) nun ein Jahr lang als Belohnung für seinen Fleiß einen VW-Up fahren. Die Zimmerer-Innung Biberach übernimmt alle Kosten des Fahrzeuges, ausgenommen der Benzinkosten und honoriert so den Fleiß und das Engagement während der Ausbildung. Marvin Mogk (Sälzle Holzbau, Biberach) erhielt als Zweitbester einen Geldbetrag von 250 Euro als Belohnung und Philipp Menz (Zimmerei Gerd Steinhauser, Unteressendorf) durfte sich als Drittbester über 125 Euro freuen.
Der Leiter des Bildungszentrums Holzbau, Markus Weitzmann, begrüßte die Absolventen, Gäste, Kooperationspartner und alle Vertreter der Prüfungskommission. Er würdigte die hohe Lernbereitschaft und beglückwünschte alle Absolventen zu ihren Erfolgen. "Seit Stolz auf eure Leistung, haltet unser Handwerk in Ehren und bringt den Holzbau weiter voran" gab er den Junggesellen mit auf den Weg.
Denselben Tonus schlug auch Obermeister Max Steigitzer an. In seinem Grußwort betonte er die vorbildlichen Leistungen und Arbeit aller Beteiligten. Max Steigitzer erklärte den Zuhörern, wie sich die Bewertung der Prüfungsergebnisse zusammensetzt und wie die Jahrgangsbesten ermittelt werden.
Der Obermeister von der Zimmerer-Innung Ravensburg, Michael Kränzle, sprach von einem erreichten Meilenstein für den zukünftigen Lebensweg. Er ermutigte die Junggesellen, stets mit Stolz ihr Handwerk zu zeigen und zu verfolgen.
Oberstudienrat Marcus Morath, Abteilungsleiter Bautechnik am Kreisberufsschulzentrum in Biberach lobte das Zimmererhandwerk und dessen Tradition sowie die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Holzbau. "Willkommen im Bereich der gut ausgebildeten Fachkräfte. Zimmerer werden gebraucht und das Zimmererhandwerk boomt. Wir haben hier in Biberach die größte Zimmererfraktion mit über 450 Auszubildenden" manifestierte Herr Morath zum Schluss seiner Rede.
Im Mittelpunkt der Feier stand natürlich die Überreichung der Gesellenprüfungszeugnisse und Ehrungen durch den Prüfungsvorsitzenden Wolfgang Heber und die Obermeister Steigitzer und Kränzle. 142 von 149 Prüflingen haben die diesjährige Gesellenprüfung bestanden, zum Teil mit herausragenden Ergebnissen.
Wolfgang Heber bedankte sich bei allen beteiligten Prüfern, die unzählige Stunden für die Vorbereitung, Prüfungsabnahme und Auswertung leisteten und der Kreishandwerkerschaft für die stets zuverlässige Organisation, sowie der Karl-Arnold-Schule für die kostenlose Überlassung der Prüfungsräume.
Die abschließenden Geleitworte kamen vom Leiter des Ausbildungsbereichs, Bernhard Otto. "Vergesst euer Fundament, euer erlerntes Handwerk nicht. Vielleicht ist auch bei Ihnen ein neuer Antoni Gaudí dabei" resümierte Otto und gratulierte nochmals allen neuen Gesellen zu ihren Leistungen und wünschte ihnen alles Gute für den weiteren Lebensweg.
Beendet wurden die Feierlichkeiten mit dem traditionellen Zimmererklatsch unter der musikalischen Begleitung durch die Zimmerer-Kapelle Biberach, bevor die Gäste den Abend bei angeregten Gesprächen und einem reichhaltigen Buffet gemütlich ausklingen ließen.

Text und Fotos: Jens Rothfuss
 
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Obermeister Steigitzer gibt die Namen der drei besten Absolventen in der Innung Biberach bekannt   Wolfgang Heber überreicht die Gesellenbriefe
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Die Teilnehmer bei der Lossprechung der Zimmerer-Gesellen   Überreichung der Preise an die drei besten Absolventen
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Zum Abschluss der Zimmerer-Klatsch    
  

 
Berufsfindung einmal ganz anders
Zimmerer-Innung Biberach informiert mit einem Theaterstück


Ochsenhausen - Wie finde ich meinen eigenen Weg im Leben? Dies ist bei der Berufswahl eine zentrale Frage. Für Jugendliche bedeutet sie oft die erste große Entscheidung, die sie in Ihrem Leben selbst treffen müssen. Wie sie damit umgehen können, soll durch das hintergründige Theaterstück "Hans im Glück" erleichtert werden.
Der Architekt, Zimmermeister und "Theaterer" Richard Betz stellte es am Montag, den 20.02.2017, in der Realschule Ochsenhausen im Auftrag der Zimmererinnung Biberach vor. Das Stück dauerte rund achtzig Minuten, in denen die Schüler ruhig und gespannt die Vorstellung verfolgten - bei 140 Acht und Neuntklässlern eine reife Leistung.
Der Inhalt des Stückes erzählt vom Zimmermeister Paul Ballmer. Dieser wird durch einen unerwarteten Brief in seine bewegte Vergangenheit zurück katapultiert. Während er Höhen und Tiefen seines Lebens erzählt, baut er auf der Bühne mit Säge und Megabohrer eine Brücke, die Leonardo da Vinci vor über 500 Jahren erfunden hat. Nach dem Errichten der Brücke wird dann zu guter Letzt nach altem Zimmermannsbrauch der Richtspruch gehalten.
In diesem Theaterstück flogen echte Späne. Die Jugendlichen bekamen einen fesselnden und interessanten Anstoß, sich mit dem Thema Berufs- und Lebensweg auseinander zu setzen. Das zeigten auch die zahlreichen Fragen im Nachgang. Eine Gruppe der jungen Zuschauer war so begeistert, dass sie gleich Hand anlegen wollte und die Brücke selbst einige Mal zerlegte und wieder aufbaute.
 
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Berufsorientierungstheater am 20. Februar 2017 in der Realschule Ochsenhausen: Vollbesetztes Haus und gespannte Aufmerksamkeit …   Der Architekt, Zimmermeister und "Theaterer" Richard Betz will mit seinem Stück "Hans im Glück" Jugendlichen dabei helfen, mit der Frage nach der eigenen Berufswahl besser umgehen zu können …
 
  
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