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Zimmerer Innung Biberach
Zimmererinnung Biberach
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Zimmerer Innung Biberach
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Kammersieger Johannes Ruf startet für den Landeswettbewerb in Biberach

Am 5.September fand im Bildungszentrum Holzbau in Biberach der Kammerwettbewerb des Handwerkskammerbezirk Ulm statt. Der jeweils beste der 6 zugehörigen Zimmererinnungen sowie zwei weitere Teilnehmer mit einer sehr guten Gesellenprüfungsnote kämpften um den Startplatz am Landeswettbewerb.

Alle Teilnehmer haben im August die Gesellenprüfung mit Noten im Bereich 1,0 – 2,0 abgeschlossen. Damit qualifizierten sie sich für den Kammerwettbewerb. Bei diesem musste am Dienstag ein Satteldach mit Krüppelwalm in ungleicher Dachneigung erstellt werden. Die schwierigsten Elemente fanden sich im Walmdach, dort musste ein Wechsel mit Klaue eingebaut werden. Unterhalb des Wechsels kamen senkrechte Strahlenschifter in die Dachfläche, die im Wechsel verzapft werden mussten.

Um die Winkel und Maße zu ermitteln, war das Niveau deutlich höher als bei praktischen Gesellenprüfung angesetzt. In 7,5 Stunden mussten zwölf Hölzer aufgerissen, also in realer Größe gezeichnet werden. Erst im Anschluss durften die Bauteile angerissen und in Folge ausgearbeitet werden. Da in Wettbewerben die Grenzen des Machbaren ausgelotet werden, kommt es häufig vor, dass manche Teilnehmer am Ende nochmals mit einem Holz auf die Zeichnungen müssen, um letzte Fehler zu korrigieren – so auch an diesem Wettbewerb.
Am Ende dürfen aber alle Teilnehmer auf sich stolz sein. Ein Kommentar eines Zuschauers der kurz vor Ende überrascht die Wettbewerbshalle betrat war: "Jetzt haben es ja doch alle geschafft".

Eine Gratulation gilt allen Teilnehmern für ihre Leistung und das Durchhaltevermögen. Besonders gute Leistungen hatten in diesem Jahr folgende drei Teilnehmer:

1. Platz: Johannes Ruf – Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Steigitzer, Maselheim
2. Platz: Matthias Kenntner – Ausbildungsbetrieb: Geiger Holzbau, Westhausen-Lippach
3. Platz: Dominik Ruchti – Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Schmid, Gutenzell-Hürbel


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Ebenfalls gratulieren wir dem Arbeitskreis des ZDB (Zentralverband Deutsches Baugewerbe) der die offiziellen Aufgaben jährlich entwickelt. Das Niveau war sehr anspruchsvoll auf den Punkt getroffen.

Dankeschön an die Firma Layer, die uns mit ihrem Sponsoring erneut ermöglichte, einen rundum hochwertigen Wettbewerb durchzuführen. Sie spendete die Preise für die Plätze eins bis drei. Vielen Dank an die Prüfungskommission, die nun schon öfter gemeinsam prüfte: Manfred Gnann, Hubert Schafitel (Innungsvertreter) und Michael Rieger.

Das Bildungszentrum Holzbau Biberach wünscht allen Teilnehmern weiterhin viel Erfolg. Wir sind uns sicher, wer Leistung auf diesem Niveau bringt, wird seinen Weg machen. Wir hoffen, Ihr bleibt dem Holz treu!
 
Lossprechungsfeier der Zimmerer-Innung Biberach

Am 21. September 2017 lud die Zimmerer-Innung Biberach zur traditionellen Lossprechungsfeier ins Bildungszentrum Holzbau ein. Dieser Einladung folgten zahlreiche Gäste, um mit den neuen Junggesellen gemeinsam den Erfolg und den Beginn des neuen Lebensabschnittes zu feiern.
Kurz zuvor gab Obermeister Max Steigitzer die Namen der drei besten Absolventen der Zimmerer-Innung Biberach bekannt und überreichte dem erfolgreichsten Junggesellen bereits zum fünften Mal den Autoschüssel. Dieses Jahr sogar an seinen eigenen Mitarbeiter, was ihn besonders freute. Als Prüfungsbester darf Johannes Ruf (Ausbildungsbetrieb Zimmerei Steigitzer, Maselheim) nun ein Jahr lang als Belohnung für seinen Fleiß einen VW-Up fahren. Die Zimmerer-Innung Biberach übernimmt alle Kosten des Fahrzeuges, ausgenommen der Benzinkosten und honoriert so den Fleiß und das Engagement während der Ausbildung. Marvin Mogk (Sälzle Holzbau, Biberach) erhielt als Zweitbester einen Geldbetrag von 250 Euro als Belohnung und Philipp Menz (Zimmerei Gerd Steinhauser, Unteressendorf) durfte sich als Drittbester über 125 Euro freuen.
Der Leiter des Bildungszentrums Holzbau, Markus Weitzmann, begrüßte die Absolventen, Gäste, Kooperationspartner und alle Vertreter der Prüfungskommission. Er würdigte die hohe Lernbereitschaft und beglückwünschte alle Absolventen zu ihren Erfolgen. "Seit Stolz auf eure Leistung, haltet unser Handwerk in Ehren und bringt den Holzbau weiter voran" gab er den Junggesellen mit auf den Weg.
Denselben Tonus schlug auch Obermeister Max Steigitzer an. In seinem Grußwort betonte er die vorbildlichen Leistungen und Arbeit aller Beteiligten. Max Steigitzer erklärte den Zuhörern, wie sich die Bewertung der Prüfungsergebnisse zusammensetzt und wie die Jahrgangsbesten ermittelt werden.
Der Obermeister von der Zimmerer-Innung Ravensburg, Michael Kränzle, sprach von einem erreichten Meilenstein für den zukünftigen Lebensweg. Er ermutigte die Junggesellen, stets mit Stolz ihr Handwerk zu zeigen und zu verfolgen.
Oberstudienrat Marcus Morath, Abteilungsleiter Bautechnik am Kreisberufsschulzentrum in Biberach lobte das Zimmererhandwerk und dessen Tradition sowie die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Holzbau. "Willkommen im Bereich der gut ausgebildeten Fachkräfte. Zimmerer werden gebraucht und das Zimmererhandwerk boomt. Wir haben hier in Biberach die größte Zimmererfraktion mit über 450 Auszubildenden" manifestierte Herr Morath zum Schluss seiner Rede.
Im Mittelpunkt der Feier stand natürlich die Überreichung der Gesellenprüfungszeugnisse und Ehrungen durch den Prüfungsvorsitzenden Wolfgang Heber und die Obermeister Steigitzer und Kränzle. 142 von 149 Prüflingen haben die diesjährige Gesellenprüfung bestanden, zum Teil mit herausragenden Ergebnissen.
Wolfgang Heber bedankte sich bei allen beteiligten Prüfern, die unzählige Stunden für die Vorbereitung, Prüfungsabnahme und Auswertung leisteten und der Kreishandwerkerschaft für die stets zuverlässige Organisation, sowie der Karl-Arnold-Schule für die kostenlose Überlassung der Prüfungsräume.
Die abschließenden Geleitworte kamen vom Leiter des Ausbildungsbereichs, Bernhard Otto. "Vergesst euer Fundament, euer erlerntes Handwerk nicht. Vielleicht ist auch bei Ihnen ein neuer Antoni Gaudí dabei" resümierte Otto und gratulierte nochmals allen neuen Gesellen zu ihren Leistungen und wünschte ihnen alles Gute für den weiteren Lebensweg.
Beendet wurden die Feierlichkeiten mit dem traditionellen Zimmererklatsch unter der musikalischen Begleitung durch die Zimmerer-Kapelle Biberach, bevor die Gäste den Abend bei angeregten Gesprächen und einem reichhaltigen Buffet gemütlich ausklingen ließen.

Text und Fotos: Jens Rothfuss
 
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Obermeister Steigitzer gibt die Namen der drei besten Absolventen in der Innung Biberach bekannt   Wolfgang Heber überreicht die Gesellenbriefe
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Die Teilnehmer bei der Lossprechung der Zimmerer-Gesellen   Überreichung der Preise an die drei besten Absolventen
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Zum Abschluss der Zimmerer-Klatsch    
  

 
Berufsfindung einmal ganz anders
Zimmerer-Innung Biberach informiert mit einem Theaterstück


Ochsenhausen - Wie finde ich meinen eigenen Weg im Leben? Dies ist bei der Berufswahl eine zentrale Frage. Für Jugendliche bedeutet sie oft die erste große Entscheidung, die sie in Ihrem Leben selbst treffen müssen. Wie sie damit umgehen können, soll durch das hintergründige Theaterstück "Hans im Glück" erleichtert werden.
Der Architekt, Zimmermeister und "Theaterer" Richard Betz stellte es am Montag, den 20.02.2017, in der Realschule Ochsenhausen im Auftrag der Zimmererinnung Biberach vor. Das Stück dauerte rund achtzig Minuten, in denen die Schüler ruhig und gespannt die Vorstellung verfolgten - bei 140 Acht und Neuntklässlern eine reife Leistung.
Der Inhalt des Stückes erzählt vom Zimmermeister Paul Ballmer. Dieser wird durch einen unerwarteten Brief in seine bewegte Vergangenheit zurück katapultiert. Während er Höhen und Tiefen seines Lebens erzählt, baut er auf der Bühne mit Säge und Megabohrer eine Brücke, die Leonardo da Vinci vor über 500 Jahren erfunden hat. Nach dem Errichten der Brücke wird dann zu guter Letzt nach altem Zimmermannsbrauch der Richtspruch gehalten.
In diesem Theaterstück flogen echte Späne. Die Jugendlichen bekamen einen fesselnden und interessanten Anstoß, sich mit dem Thema Berufs- und Lebensweg auseinander zu setzen. Das zeigten auch die zahlreichen Fragen im Nachgang. Eine Gruppe der jungen Zuschauer war so begeistert, dass sie gleich Hand anlegen wollte und die Brücke selbst einige Mal zerlegte und wieder aufbaute.
 
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Berufsorientierungstheater am 20. Februar 2017 in der Realschule Ochsenhausen: Vollbesetztes Haus und gespannte Aufmerksamkeit …   Der Architekt, Zimmermeister und "Theaterer" Richard Betz will mit seinem Stück "Hans im Glück" Jugendlichen dabei helfen, mit der Frage nach der eigenen Berufswahl besser umgehen zu können …
 

 
Zimmerer-Innung Biberach tritt beim Weihnachtsmarkt am 26.11.2016 in Biberach auf und wirbt für ihr Berufsbild
 
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Zimmererklatsch: Gepflegte Tradition vor imposanter Kulisse   Zimmererkapelle: Einzigartig in Baden-Württemberg – die eigene Musikkapelle
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Zimmerersterne: Noch schnell den Schmuck für den Weihnachtsbaum sägen …   Zimmerersternchen: Selbst die Kleinsten lassen sich nicht abhalten
 

 
Pressemitteilung

86 Zimmerer erhalten ihre Gesellenbriefe
Erster Ausbildungspreis der Innung Biberach geht an Jakob Weiß


BIBERACH - Bei der Lossprechungsfeier der Zimmererinnungen Biberach und Ravensburg haben im Kompetenzzentrum Holzbau und Ausbau 86 junge Zimmerer ihre Gesellenbriefe erhalten. Jakob Weiß (Holzbau Walser, Bad Schussenried) bekam als ersten Ausbildungspreis von der Innung Biberach einen nagelneuen VW UP ein Jahr lang zum Fahren. Preise der Innung Ravensburg erhielten Maximilian Merk (Merk, Bad Wurzach) und Thilo Schneider (Weizenegger, Bad Wurzach) und Anna Kleiser (Milkau Holzbau, Mühlheim) als Absolventin des Biberacher Modells.

Mit dem "Biberacher Modell" bietet die Hochschule Biberach in Kooperation mit dem Zimmerer-Ausbildungszentrum (ZAZ) Biberach eine bisher einmalige duale Ausbildungsmöglichkeit von Handwerk und Studium an. Die Absolventen werden zum Zimmerer und Zimmermeister ausgebildet und gleichzeitig zum Ingenieur. Sie schließen mit dem Bachelor of Engineering ab. "Mit dem ‚Biberacher Modell' hat Biberach die Nase schon ganz weit vorne", lobte Renate Granacher- Buroh, Leiterin der Karl-Arnold- Schule, die Kooperation. Berufliche und akademische Bildung würden auf Landes- und Bundesebene gleichgestellt. "Das zeigt sich daran, dass im Deutschen Qualifikationsrahmen das Abitur und eine abgeschlossene duale Ausbildung" auf derselben Niveaustufe geführt würden.

"Sie sind Handwerker", resümierte Kreishandwerksmeister Franz Manz an die neuen Gesellen gewandt, "und Sie blicken erhobenen Handwerkerhauptes in Ihre Zukunft", sie liege ihnen zu Füßen. Sie hätten ihre Lehrzeit abgeschlossen, aber nicht das Lernen und die Weiterbildung. Nichts mehr zu tun, hieße Stillstand "und Stillstand heißt Rückschritt, man wird von anderen überholt". Mit Beifall der rund 250 Gäste gab Franz Manz den jungen Zimmergesellen ein Zitat von Mahatma Gandhi mit auf den Weg: "Lebe, als würdest du morgen sterben, aber lerne, als würdest du ewig leben." Prüfungsvorsitzender Wolfgang Heber lobte die guten Ergebnisse und berichtete in seiner Statistik von steigenden Ausbildungszahlen.

Die Durchfallquote liege bei fünf Prozent. "Sie dürfen richtig stolz sein auf das, was Sie geschafft haben", bekannte der Ravensburger Obermeister Michael Kränzle. Und: "Sie sind zwar fertig", aber jetzt ginge es erst richtig los. Die Theorienote werde mit 40 Prozent gewertet und die praktische Prüfung mit 60 Prozent, erläuterte Max Steigitzer, Obermeister von Biberach. Der Zimmermannsberuf sei ein "anständiger" Beruf und das Tragen der Zimmermannskluft verpflichte zum Anstand. "Ihr tragt Verantwortung gegenüber Bauherren und anderen", gab Bernhard Otto, Leiter des ZAZ, den Prüflingen mit auf den Weg.

Von der Innung Biberach schlossen 24 Absolventen die Gesellenprüfung ab und von der Ravensburger Innung waren es 42. Das "Biberacher Modell" der dualen Ausbildung absolvierten 20 Prüflinge. Die Zimmererkapelle mit Organisator Karl Maiggler und Dirigent Franz Frankenhauser sorgte mit ihren Musikstücken für eine festliche Umrahmung der Lossprechungsfeier.

Die Absolventen aus dem Kreis Biberach:
Maximilian Föhr (Scheffold, Laupheim), Sven Gaßebner (Schmid, Mietingen), Jonas Gmeiner (Walser, Bad Schussenried), Michael Göppel (Kuhn, Ummendorf), Yannick Grauer (Pfänder, Ochsenhausen), Jonathan Hafner (Vogel, Ertingen), Franziska Hagel (Schafitel, Ochsenhausen), Niklas Kies (Wieland, Mittelbiberach), Adrian Laux (Küchle, Kirchberg), Marcel Miller (Hummler, Schemmerhofen), Jannis Odenwäller (Wiedmer, Achstetten), Lukas Rehberg (BWB, Riedlingen), André Reich (Jäger, Rot), Michael Ruß (Rettich, Tiefenbach), Tobias Schlander (Jäger, Rot), Michael Schneck (BWB, Riedlingen), Simon Seidel (Scheffold, Laupheim), Nico Straub (Ostwald & Decker, Warthausen) und Benjamin Wagner (Geißer, Maselheim).
Belobigungen: Benedikt Gehring (Schafitel, Ochsenhausen), Florian Geist (Weiss, Dettingen), Stefan Leidig (Sälzle, Biberach) und Lukas Pfarr (Maiggler, Stafflangen).
Preis mit Halsschlaufe: Jakob Weiß (Walser, Bad Schussenried)
Ausbildungspreise der Innung Biberach: 1. Preis Auto - Jakob Weiß (Walser, Bad Schussenried), 2. Preis Gutschein 250,00 € - Lukas Pfarr (Maiggler, Stafflangen) und 3. Preis Gutschein 125,00 - Benedikt Gehring (Schafitel, Ochsenhausen)
 
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Als Prüfungsbester der Innung Biberach erhielt Jakob Weiß (rechts) aus der Hand von Obermeister Max Steigitzer (links) den Schlüssel für den Zimmerer-Up. Mit ihm freut sich sein Chef Rainer Walser.   Voll besetztes Haus bei der Übergabe der Gesellenbriefe an die Biberacher Absolventen
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Die frisch gekürten Gesellen beim "Zimmererklatsch"   Prüfungsvorsitzender Wolfgang Heber verkündete in launiger Weise die Ergebnisse
  

 
Max Steigitzer ist neuer Obermeister
Zimmerer freuen sich über stabile Ausbildungszahlen


Biberach – Bei der Mitgliederversammlung der Zimmerer-Innung Biberach stand die Wahl des Vorstands im Mittelpunkt. Als neuer Obermeister erhielt der Maselheimer Max Steigitzer für drei Jahre das Vertrauen. Mit einem Dankeschön für sein großes En-gagement in der Innung wurde sein Vorgänger Dietmar Hagel verabschiedet. Fachin-formationen, Nachwuchswerbung und Jahresplanung waren inhaltliche Schwerpunkte.

"2015 ist für unser Gewerk überwiegend gut gelaufen" stellte der stellvertretende Ober-meister Alfred Traub fest. Mit einer positiven Note bewertete er auch das Rege Leben in der Innung: Ein Schwerpunkt waren Fortbildungen zu Themen wie Sicherheit am Bau und die Organisation der betrieblichen Abläufe. Die gut besuchte Reise Anfang März in die Schweiz brachte interessante Einblicke in das Fachthema Bauen mit Holzkonstruktionen: Beeindruckend der nachhaltige Wohnungsbau in sechsgeschossiger Bauweise oder ein stüt-zenfreier Kuppelbau mit 120 Meter Durchmesser.

Ein besonderes Augenmerk legen die Zimmerer schon seit Jahren auf die Gewinnung von Nachwuchskräften: Als besonderen Anreiz und Belohnung für gute Leistungen dürfen die jeweils Besten der Gesellenprüfung ein Jahr lang kostenlos einen VW Up fahren. Ergänzend lobt die Biberacher Innung ab 2016 Geldpreise für die Zweit- und Drittplazierten aus.

Anerkennende Worte fand Claus Moser als zweiter stellvertretender Obermeister für den ausscheidenden Dietmar Hagel. In den zehn Jahren seines Wirkens als Obermeister habe er mit großem Engagement viele neue Ideen eingebracht. Diskussionen, interessante Fachthemen und auch der Spaß seien nicht zu kurz gekommen. Abschließend präsentierte Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach, das solide Zahlenwerk der Innung.

Das neu gewählte Innungsteam: Neben Obermeister Max Steigitzer erhielten als seine Stellvertreter Alfred Traub, Daugendorf und Claus Moser, Warthausen das Vertrauen. Schriftführer bleibt Anton Munding, Unlingen, Lehrlingswart Frank Hepp, Äpfingen und Öf-fentlichkeitsbeauftragter Dieter Wieland, Mittelbiberach. Weitere Vorstandsmitglieder sind Rolf Blatter, Grüningen, Markus Geißer‚ Ellmansweiler, Rainer Gulde, Langenenslingen und Hubert Schafitel, Reinstetten. Karl Maiggler aus Stafflangen und Peter Rodi aus Mietingen wurden erneut zu Kassenprüfern bestellt.
 
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Mitgliederversammlung am 23.02.2016: Kreishandwerksmeister Franz Manz (von links) und Geschäftsführer Fabian Bacher gratulierten Neu-Obermeister Max Steigitzer, seinen beiden Stellvertretern Claus Moser (5.v.l.) und Alfred Traub (7.v.l.) sowie dem ganzen Innungsvorstand.
 

 
Ausflug der Zimmerer-Innung
Am 5. und 6. März 2015 reiste die Zimmerer-Innung Biberach in die Schweiz. Schwerpunkte der unterhaltsamen und beeindruckenden Fahrt war das Fachthema Bauen mit Holzkonstruktionen:
Im Züricher Zoo entstand jüngst mit dem Elefantenhaus ein Bauwerk der Größe XXL. Besonders augenfällig ist die große, geschwungene Dachkonstruktion. Beeindruckend auch als gutes Beispiel für nachhaltigen Wohnungsbau auch drei sechsgeschossige Wohngebäude aus Holz im "Züricher Freilager". Als weiteres Ziel wurde die größte Holzkuppel Europas unweit des Rheins in Pratteln besichtigt. In einem stützenfreien Kuppelbau von 32 m Höhe und 120 m Durchmesser werden Salzvorräte gelagert – ein weiterer Holzbau der Superlative!
 
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Die größte Holzkuppel Europas unweit des Rheins in Pratteln: In einem stützenfreien Kuppelbau von 32 m Höhe und 120 m Durchmesser werden Salzvorräte gelagert   Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Innungsausflugs in geselliger Runde
  

 
84 junge Zimmerleute erhalten ihre Gesellenbriefe
Lossprechungsfeier der Zimmerer-Innungen Biberach und Ravensburg


Biberach – Die Zimmerer-Innungen Biberach und Ravensburg haben gemeinsam die Lossprechung ihrer Lehrlinge gefeiert. Der beste Biberacher Junggeselle erhielt eine Belobigung und darf dafür ein Jahr lang kostenlos einen VW Up fahren.

Im Kompetenzzentrum in Biberach hatten sich insgesamt 84 frisch gebackenen Zimmerergesellinnen und -gesellen versammelt, überwiegend von Eltern und Angehörigen begleitet. In feierlichem Rahmen erhielten sie aus der Hand von Prüfungsleiter Wolfgang Heber und den Obermeistern der Zimmerer-Innungen Biberach und Ravensburg, Dietmar Hagel und Mi-chael Kränzle, ihre Gesellenbriefe. Natürlich wurde den Zuschauern auch ein zünftiger Zimmererklatsch dargeboten. Die Zimmererkapelle Biberach umrahmte die Zeremonie.

In ihren Grußworten betonten Oberstudiendirektorin Renate Granacher-Buroh, Leiterin der Karl-Arnold-Schule, Kreishandwerksmeister Franz Manz und der stv. Leiter des Zimmerer-ausbildungszentrums in Biberach, Bernhard Otto, die Bedeutung der dualen Partnerschaft zwischen Berufsschule und Betrieben. Unverständlich sei allen die derzeitige Diskussion in der Europäischen Union um den deutschen Meistertitel. Er sei ein Garant für die Qualität der Ausbildung und gegen Jugendarbeitslosigkeit.

Der beste Prüfling der Innung Biberach, Marian Dolderer (Ausbildungsbetrieb Schmid, Gutenzell) erhielt eine Belobigung und darf zudem ein Jahr lang kostenlos einen VW Up fahren. Voraussetzung ist lediglich, dass der Ausbildungsbetrieb Mitglied in der Zimmerer-Innung ist, der Gewinner einen gültigen Führerschein hat und die Spritkosten trägt.
 
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Obermeister Dietmar Hagel (links) beobachtet zufrieden die frisch gekürten Gesellen beim "Zimmererklatsch"  
   
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Als Prüfungsbester der Innung Biberach erhält Marian Dolderer aus der Hand von Obermeister Dietmar Hagel den Schlüssel für den Zimmerer-Up  
   

 
Der beste Zimmerer-Azubi fährt kostenlos Auto
Zimmerer-Innung Biberach belohnt die beste Ausbildungsleistung


Biberach - Die Biberacher Zimmerer-Innung beschreitet neue Wege, um für die Ausbildung in ihrem Beruf zu werben: Der oder die Beste in der Prüfung darf ein Jahr lang kostenlos einen VW Up fahren.

Diese "Uuups-Aktion" beginnt 2013 und ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Leasingraten, Versicherung, Steuer sowie die Wartung mit Verschleißteilen trägt die Zimmerer-Innung.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Ausbildungsbetrieb Mitglied in der Zimmerer-Innung Biberach ist. Der Preisträger muss einen gültigen Auto-Führerschein besitzen, die vertraglichen Vereinbarungen anerkennen und die Spritkosten selbst tragen.

"Wir hoffen, dass das unsere Auszubildenden anspornt, gute Leistungen zu bringen", meint Innungs-Obermeister Dietmar Hagel zu der ungewöhnlichen Aktion. Damit will er auch auf das Zimmerer-Handwerk aufmerksam machen, das mit anderen Branchen im Wettbewerb um Nachwuchs und gute Fachkräfte steht. "Derzeit haben wir in den Betrieb unserer Innung noch 15 offene Lehrstellen", sagt er. Die Übergabe des VW Up an den oder die Beste 2013 erfolgt vor der Lossprechungsfeier am 19. September. 
 
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Den würden sie alle gerne fahren! Auszubildende in der Zimmerer-Innung Biberach mit dem neuen VW Up. 

 


 

ÄPFINGEN - Ihr 100-jähriges Bestehen hat die Äpfinger Firma Holzbau Hepp im Sulminger Gemeindehaus gefeiert. Gebhard Hepp, der Seniorchef der Firma, wurde dabei mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Die Geschäftsführer Frank und Jochen Hepp erhielten vom Präsidenten der Handwerkskammer Ulm, Anton Gindele, die Ehrenurkunde zum Firmenjubiläum.

In traditioneller Zimmermannskluft haben die Geschäftsführer Frank und Jochen Hepp die rund 75 geladenen Gäste empfangen. Neben der Familie und den Geschäftspartnern hießen die Chefs ihre Mitarbeiter herzlich willkommen. "Ohne euch wäre es unmöglich, das Unternehmen so erfolgreich zu führen", sagte Jochen Hepp.
Bürgermeister Elmar Braun überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. "Holzbau Hepp ist ein Vorbild für einen zeitgemäßen Handwerks- und Familienbetrieb, der gut und verlässlich arbeitet. Danke für euren unternehmerischen Mut, die Arbeitsplätze und für die Gewerbesteuer", sagte Braun.

"Die Firma Hepp ist heute ein moderner Hightech-Zimmererbetrieb und gehört zu den führenden Holzbaubetrieben in unserer Region", sagte Architekt Karl Schick. "Ich freue mich immer wenn ich mit euch zusammenarbeiten darf.

Der Leiter des Zimmerausbildungszentrums Biberach, Thomas Rothfuß, gratulierte im Namen des Landesverbandes Holzbau Baden-Württemberg. "Der Aufbau und die Führung eines Familienbetriebes erfordern sehr viel Einsatzbereitschaft, Beharrlichkeit, unternehmerisches Handeln, Risikobereitschaft und viel Verzicht auf Freizeit." Gründer Konrad Hepp habe 1913 nachhaltig gehandelt. Lobend erwähnte Rothfuß die Bereitschaft der Hepps, viele Lehrlinge auszubilden und auch für Ehrenämter bei der Innung zur Verfügung zu stehen.
"100 Jahre Holzbau Hepp bedeuten feste Verwurzelung in der Region, erfolgreiches agieren am Markt und verantwortungsvolles Unternehmertum über mehrere Generationen hinweg", sagte der Präsident der Handwerkskammer Ulm, Anton Gindele. Als Dank und Anerkennung überreichte der Präsident die Ehrenurkunde der Handwerkskammer zum 100-jährigen Betriebsbestehen.

Fabian Bacher, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach, dankte dem Seniorchef Gebhard Hepp für sein überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement in der Zimmererinnung. Gebhard Hepp hat vor 50 Jahren seine Meisterprüfung abgelegt und erhielt von Gindele und Bacher den Goldenen Meisterbrief.

Für die Verwandtschaft gratulierte Annemarie Hepp mit einem Rückblick auf die 100 Jahre in Gedichtform. Gebhard Hepp ließ die Geschichte der Firma mit Daten und Bildern Revue passieren. Frank und Jochen Hepp würdigten die Leistungen ihrer Mitarbeiter und übergaben das Jubiläumsgeschenk der Firma. Werner Hepp gratulierte im Namen der Belegschaft und übergab ein aus Holz gefertigtes Erinnerungsgeschenk. Für Musik und gute Stimmung sorgte Entertainer Jo Brösele mit Spielen, Witz und Humor.

Nach der Feier sagte Seniorchef Gebhard Hepp: " Der Festabend wird uns in schöner Erinnerung bleiben. Die Glückwünsche und Grußworte brachten mancherlei Überraschungen und haben uns sehr beeindruckt.
 
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Jubiläumsfeier am 8.11.13: Glückwünsche zum 100 jährigen von Präsident Anton Gindele an die Firmeninhaber Frank und Jochen Hepp (v.l.) sowie an Seniorchef Gebhard Hepp   Der Goldene Meisterbrief an Ehrenobermeister Gerhard Hepp. Geschäftsführer Fabian Bacher bedankt sich am 8.11.13 bei ihm und seiner Frau Hildegard für das ehrenamtliche Engagement in der Innung

(Quelle Schwäbische Zeitung: 11.11.2013, Bildnachweis: privat)
 

 
Biberacher Zimmerer-Innung begeht den Josefstag

Wie es sich für richtige Zimmerleute gehört, wird der Josefstag an jedem 19. März eines Jahres gebührend gefeiert. Die Biberacher Innungsmitglieder trafen sich aus diesem Anlass zu einer Besichtigung im Bräuhaus in Ummendorf. Natürlich war damit eine zünftige Einkehr bei bester Stimmung und fröhlichem Gesang verbunden. Selbstredend - Der Zimmererklatsch durfte nicht fehlen …
 
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Zünftig und lustig ging's zu bei den Zimmerern am 19. März: Der Josefstag wurde im Bräuhaus in Ummendorf mit Besichtigung und Einkehr gefeiert. 
 

 
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Der Bundestrainer der Zimmerer Michael Rieger (links) und Kammer-Sieger Michael Scheffold, Obersulmetingen (rechts)  
 

 
 
Forum Holzbau beeindruckt durch Stil und Technik
Kreishandwerkerschaft zu Gast beim Landesverband HOLZBAU


Biberach – Technische Innovationen und stilvolle Gestaltung können sich beeindruckend ergänzen: Davon überzeugte sich der Vorstand der Kreishandwerkerschaft Biberach bei seinem Besuch im Forum Holzbau, dem Sitz des Landesverbands der Zimmerer in Ostfildern.

Anlässlich seiner jüngsten Sitzung besichtigte der Vorstand der Biberacher Kreishandwerker-schaft das neue Forum Holzbau. Die "Mannen" um Kreishandwerksmeister Franz Manz und Geschäftsführer Fabian Bacher befassten sich insbesondere mit der Planung für das Jahr 2013: Aktionen zur Nachwuchsgewinnung wie die Ausbildungsmesse Future 4 you oder Bil-dungspartnerschaften waren ein zentrales Thema. Interessante Informations- und Fortbil-dungsangebote werden den Innungsmitgliedern neben weiteren Projekten wieder viele Vor-teile bieten. Angedacht wurde auch, künftig eine gemeinsame Lossprechungsfeier einzurich-ten.

Als Gastgeber ließ es sich der Geschäftsführer des Landesverband Holzbau Baden-Württemberg, Thomas Schäfer, nicht nehmen, die Biberacher Handwerker willkommen zu heißen und sein Haus vorzustellen. Dieses beeindruckt als gelungene Symbiose aus ökologi-scher Bauweise und moderner Architektur. Auf zwei Vollgeschossen mit 1800 qm Nutzfläche sind Ausbildungs- und Verwaltungsräume untergebracht. Als moderne Holzkonstruktion im Kragsystem errichtet, wird Passivhausstandard mit erhöhtem Wärmeschutz erreicht.
 
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Der Vorstand der KHS Biberach mit Kreishandwerksmeister Franz Manz (links), Obermeister Dietmar Hagel (3.v.r) und den weiteren Vorstandsmitgliedern einschließlich.
Geschäftsführer Fabian Bacher (rechts) am 5.03.2013 zu Gast beim Landesverband Holzbau mit Geschäftsführer Thomas Schäfer (mitte). 

  
 
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Beim verkaufsoffenen Sonntag wirbt die Zimmerer-Innung für ihren Beruf – kräftig unterstützt von der eigenen Kapelle.
 

 
Die Walz ist praxisnahe Lebensschule

Es gibt sie noch, die fahrenden Gesellen mit ihrer traditionellen Kluft. Und sie werden von Jahr zu Jahr mehr. Weil kaum ein Gewerk eine so lang überlieferte und gelebte Tradition wie das Zimmererhandwerk hat, kommen die meisten aus diesem Beruf, wie Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft zu berichten weiß.

Die vier jungen Handwerksburschen Wurm, Fischer, Planeck und Bohr, die gerade bei der Kreishandwerkerschaft Biberach Station machten, sind auch Zimmerer. Sie wollen andere Lebensweisen, fremde Kulturen, aber auch Arbeitstechniken und -praktiken kennen. "Die Walz kann somit als praxisnahe Lebensschule betrachtet werden", wie sie unisono meinten. Sie sei eine optimale Vorbereitung auf das weitere Berufsleben.

Die Wanderschaft im Handwerk geht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Die "Walz", "Stör" oder "Tippelei" bedeutete damals, dass junge Handwerker nach Abschluss ihrer Ausbildung mindestens drei Jahre lang auf Wanderschaft gehen mussten, um die Meisterprüfung able-gen und später auch den elterlichen Betrieb übernehmen zu können.
 
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Heute ist die Walz zwar freiwillig, aber beileibe kein Tourismus. Und sie hat sich emanzi-piert: Auch Gesellinnen können auf Wanderschaft gehen. Allerdings verlangt der Brauch früher wie heute einige Regeln: Wer "tippelt", besitzt nur das, was er tragen kann und ist normalerweise an der berufstypischen Kleidung – der Kluft – zu erkennen. Er darf seinem Heimatort in der gesamten Zeit nicht näher als 50 km kommen außer zu besonderen Ereignissen wie Krankheit oder Tod von engen Familienangehörigen. Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist verpönt.

Nach Schätzungen der C.C.E.G., der Dachorganisation aller europäischen Gesellenzünfte, sind derzeit ca. 500 Wandergesellen und Wandergesellinnen weltweit unterwegs. Der Frau-enanteil liegt bei fünf bis zehn Prozent.
(11.10.2012)

Bildnachweis: KHS Biberach

Zimmerer werden freigesprochen

Die Zimmerer-Innungen Biberach und Ravensburg haben kürzlich gemeinsam die Lossprechung ihrer Lehrlinge, die die Gesellenprüfung im Sommer erfolgreich abgelegt haben, gefeiert.

Im Kompetenzzentrum in Biberach wurden den insgesamt 42 frisch gebackenen Zimmerergesellen, die vorwiegend in Begleitung von Eltern und Angehörigen erschienen waren, die Gesellenbriefe feierlich übergeben. Die Zimmererkapelle Biberach umrahmte die Zeremonie. Prüfungsleiter Wolfgang Heber und der Obermeister der Innung Biberach, Dietmar Hagel, und der Innung Ravensburg, Michael Kränzle, übergaben die Briefe.
Nach dem offziellen Teil konnten sich alle Anwesenden noch in gemütlicher Runde im Foyer des Kompetenzzentrums stärken und im Gespräch austauschen. Natürlich wurde den Zuschauern auch ein zünftiger Zimmererklatsch dargeboten.
 
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Der beste Prüfling der Innung Biberach, Stefan Glutsch erhielt einen Preis, Raphael Keller und Tobias Schmid erhielten eine Belobigung, Michael Scheffold ist Kammersieger und erhielt eine Belobigung. (08.10.2012)

Bildnachweis: privat

Zimmerer-Innung warnt vor unseriösen Tür-Geschäften

Die Zimmerer-Innung des Landkreises Biberach warnt vor unseriösen Handwerkern, sogenannten "Dach-Haien". Diese Handwerker würden bei Hausbesitzern klingeln und ihnen zunächst eine kostenlose Dachinspektion anbieten. Anschließend würden sie beschädigte oder poröse Ziegel präsentieren, die angeblich vom Dach des Hausbesitzers stammen, um auf diesem Weg zu einem Auftrag für eine Sanierung zu gelangen.

Die Sanierung werde zu einem verlockend niedrigen Pauschalpreis angeboten. Habe der Hausbesitzer unterschrieben, werde unmittelbar mit dem Abbruch des Dachs begonnen und dann erklärt, der Aufwand sei doch erheblich größer. Er solle einen neuen, teureren Auftrag unterschreiben. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, werde oft gedroht, die Baustelle sofort zu verlassen.
 
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Gerade jetzt sind die "Dach-Haie" wieder unterwegs und bieten ihre vermeintlich günstigen Kleinreparaturen an", schildert der Biberacher Obermeister Dietmar Hagel die Situation. Er empfiehlt allen Hausbesitzern, niemals einen Auftrag eines herumreisenden Handwerkers sofort zu unterschreiben, sondern zunächst ein detailliertes Angebot mit konkreten Einzelpositionen erstellen zu lassen, am besten bei einem Innungs-Fachbetrieb.
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Hilfreich ist aber auf jeden Fall, vor der Auftragserteilung bei einem Mitglied der örtlichen Zimmerer-Innung Infos einzuholen oder direkt beim Landesinnungsverband Baden-Württemberg anzurufen und nachzufragen, ob der betreffende Betrieb bekannt ist. (06.09.2012)
 

Zimmerer-Innung forciert Lehrlingswerbung

Biberach - Neben dem Ausblick auf die aktuellen Vorhaben war ein Fachvortrag zum Thema "social media" das Hauptthema der Mitgliederversammlung der Zimmerer-Innung Biberach. Erfreulich auch: Sie hat vier neue Mitglieder gewonnen.
 
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Obermeister Dietmar Hagel heißt Joachim Sälzle als Neumitglied der Zimmer-Innung willkommen"

Mit einer positiven Note bewertete Obermeister Dietmar Hagel die Aktivitäten der Zimmerer im Jahr 2011. Das rege Innungsleben umfasste Fortbildungen zu Fachthemen, Mitglie-derwerbung, Betriebsbesichtigungen und Geselliges wie den Jahresausflug oder die Teilnahme am Biberacher Schützenfest. Ein eigens für die Innungsmitglieder erstellter Ordner zu den Anforderungen der Bau-Berufsgenossenschaft ist künftig eine große Erleichterung für die Unternehmer mit Blick auf die Organisation ihrer betrieblichen Abläufe.
 
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Mitgliederversammlung 2012 – Anja Windmüller vom Verband des Zimmerer und Holzbaugewerbes referiert zum Thema "social media

Laut Anja Windmüller vom Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes wohnen dem Sozial Media (auch soziale Medien) zahlreiche Chancen und Risiken inne. Als Netzwerke im Internet haben sie in den letzten Jahren eine explosionsartige Verbreitung erfahren. Eine zeitgemäße Kommunikation mit Markt und Kunden entwickelt sich immer mehr in diese Richtung. Der damit verbundene Zeitaufwand darf jedoch nicht unterschätzt werden. Und: "wer nur widerwillig aus Pflichtgefühl mitmacht, sollte lieber andere Kommunikationswege suchen", so die Referentin in ihrem Fazit.

Das solide Zahlenwerk der Innung präsentierte Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach. Die Versammlung war gerne bereit, nach dem Bericht von Kassenprüfer Karl Maiggler, Vorstand und Geschäftsführung zu entlasten. Ein herzlicher Dank galt Gotthard Gaißer, der letztmalig für die souveräne Organisation der Zwischen- und Ge-sellenprüfungen zuständig war.

Hauptaugenmerk wird 2012 die Werbung um geeignete Auszubildende sein. Auf der Homepage der Zimmer-Innung (www.zimmerer-innung-biberach.de) ist eine Übersicht über die Betriebe in der Region zu finden, die Praktikumsplätze anbieten und ausbilden. Zudem wird es am 12. Mai im Kompetenzzentrum Holzbau&Ausbau einen eigenen Informationstag ge-ben. Die Präsentation des Gewerks bei der Ausbildungsmesse "Future 4 you" am 22. Juni in Biberach ist ein weiterer wichtiger Baustein.

Die Schwäbische Zeitung wettet: Die Zimmerer-Innung erstellte dafür für eine Filmleinwand aus Karton einen perfekten Rahmen.
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Holzbau Schafitel feiert 100 jähriges Jubiläum
 
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Obermeister Dietmar Hagel (l.) und Geschäftsführer Fabian Bacher (r.) überbrachten Ehrenurkunden an Anton und Hubert Schafitel (2.v.r.)
 
Biberach - Die Zimmerei und Dachdeckerei Schafitel besteht seit 100 Jahren. Der Reinstettener Innungsfachbetrieb wird heute von Hubert Schafitel geführt. Geschäftsführer Fabian Bacher von der Kreishandwerkerschaft und Obermeister Dietmar Hagel von der Zimmerer-Innung würdigten anlässlich eines Festabends diese großartige Leistung der ganzen Familie mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Gerade einmal 25 Prozent aller Handwerksbetriebe schaffen es, in vierter Generation zu bestehen, wusste Geschäftsführer Bacher in seiner laudatio zu berichten. Dies gelinge nur, wenn dem Nachwuchs nicht nur das Beschwerliche, sondern vor allem die Freude und Begeisterung am eigenen Beruf vorgelebt und vermittelt würde. Man dürfe nicht vergessen, dass seit der Betriebsgründung zwei Weltkriege und wirtschaftlich äußerst schwierige Zeiten bis in die jüngste Vergangenheit ins Land gegangen seien.

Zimmerermeister Anton Schafitel gründete 1911 das Unternehmen, das heute zehn gut ausgebildeten Fachkräften sichere und abwechslungsreiche Arbeitsplätze bietet, darunter auch zwei Auszubildenden. Als Innungsfachbetrieb ist die Reinstettener Traditionsfirma für hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit im Umgang mit ihren Kunden bekannt. Innovationsfreude und Fachkompetenz sind die Motoren ihrer beständigen Entwicklung.

Arbeiten rund um den Dachstuhl von der kompletten Fertigung über die Dämmung bis zur Aufstockung, Dachdeckerarbeiten, der Ausbau von Innenräumen, das Abdichten von Balkonen, Terassen oder Flachdächern gehören neben dem Holzhausbau zum breiten Angebot der "Schafitels". Daneben werden auch neueste Erkenntnisse aus der Bauphysik und der Gebäudeenergietechnik in die energiesparende Modernisierung von Gebäuden eingebracht.
 

 
Zimmerer werben bei der "Future 4 you" für Ihren Beruf
 
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(Obermeister Dietmar Hagel - im Bildvordergrund rechts - im Beratungsgespräch)

Die Zimmerer-Innung Biberach präsentierte ihre Aus-und Fortbildungsmöglichkeiten bei der Ausbildungsmesse "Future 4 you" am 15. April in Biberach. Zusammen mit 10 weiteren Innungen, der Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer Ulm bildete sie einen eigenen Bereich, der die Attraktivität und Vielfalt des Handwerks zur Geltung brachte.

Über die gute Beteiligung der Innungen aus dem Landkreis freute sich der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Fabian Bacher: "Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Problematik, gut ausbildungsfähige Jugendliche für die offenen Lehrstellen im Handwerk zu begeistern, ist die Teilnahme an dieser Messe unumgänglich." Deshalb sei die Teilnahme auch für die Zimmerer selbstverständlich, ergänzte Obermeister Dietmar Hagel.

60 weitere Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Hochschulen füllten die Stadthalle und erstmals auch die neu hinzugenomme Gigelberghalle. Die Resonanz war hervorragend: Mehr als 3.000 Schülerinnen, Schüler und Eltern nutzten die Gelegenheit zur Information. "Jeder der will, wird bei uns eine Ausbildungsstelle finden", versprach Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Ulmer Handwerkskammer bei der Eröffnung.
 

 
Die Besten machen nicht jeden Preis mit!

Biberach – Für weitere drei Jahre bestätigte die Zimmerer-Innung einstimmig ihren bisherigen Obermeister Dietmar Hagel. Neben dem Wahlvorgang war ein Fachvortrag zum Thema "Benchmarks – von den Besten lernen" das Hauptthema der aktuellen Mitgliederversammlung.
 
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Der neue Innung-Vorstand mit Obermeister Dietmar Hagel (3.v.l.) und Geschäftsführer Fabian Bacher (l.)

Mit einer insgesamt positiven Note bewertete Obermeister Dietmar Hagel die Aktivitäten seiner Zimmerer im Jahr 2010. Schwerpunkt des regen Innungslebens waren Fortbildungen zu Themen wie Bau-Berufsgenossenschaft oder Ladungssicherung. Ein eigens für die Innungsmitglieder erstellter Ordner bedeutet künftig eine große Erleichterung für die Unternehmer mit Blick auf die Organisation ihrer betrieblichen Abläufe. Zwischen- und Gesellen-prüfungen wurden wieder souverän von Gotthard Gaißer organisiert.

"Von den besten kann man viel lernen" meinte Dipl. Kaufmann Frank Schäfer vom Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes. Seine Erläuterungen zu einem von seinem Verband erstellten Vergleich aktueller Betriebsergebnisse im Zimmererhandwerk gipfelten in der Erkenntnis: "Die Besten machen nicht jeden Preis mit!" Dass Ertragsverbesserung allerdings auch viel mit Marketing, Mitarbeiterführung, Betriebswirtschaft und Kundenorientierung zu tun hat, ließ er immer wieder einfließen.

Das solide Zahlenwerk der Innung präsentierte Fabian Bacher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Biberach. Die Versammlung war gerne bereit, nach dem Bericht von Kas-senprüfer Karl Maiggler den Vorstand und Geschäftsführung zu entlasten. Auch der von Geschäftsführer Bacher vorgestellte Haushaltsplan für die Jahre 2011/2012 fand einhellige Zustimmung.

Der Innungsvorstand für die nächsten drei Jahre setzt sich wie folgt zusammen: Neben Obermeister Dietmar Hagel erhielten als seine Stellvertreter Alfred Traub aus Daugendorf und Claus Moser aus Birkenhard das Vertrauen. Schriftführer ist Anton Munding, Unlingen. Weitere Vorstandsmitglieder sind Rolf Blatter, Grüningen, Frank Hepp, Äpfingen, Rainer Gulde, Langenenslingen, Hubert Schafitel, Reinstetten, Maximilian Steigitzer, Maselheim und Dieter Wieland, Mittelbiberach. Karl Maiggler aus Stafflangen und Peter Rodi aus Mietingen wurden erneut zu Kassenprüfern bestellt.
 

 
Lossprechungsfeier
 
Zimmerergesellen 2010  
 
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Liebe Innungsmitglieder,

wir möchten Sie nochmals darauf aufmerksam machen, dass für das Fahrsicherheitstraining in Ehingen am 02.12.2011 noch freie Plätze vorhanden sind!

Nutzen Sie die Möglichkeit – Sie lernen in abgesichertem Gelände und unter Beaufsichtigung eines erfahrenen Trainers das Verhalten Ihres Fahrzeugs korrekt einzuschätzen, knifflige Fahrsituationen zu meistern und in gefährlichen Situationen richtig zu reagieren.

Dauer des Trainings: von 8 Uhr bis ca. 15 Uhr

Trainingsanlage: Verkehrsübungsplatz Wolfsgurgel an der B 465
 
 

 
Bilder
 
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Herbstversammlung
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Stadtbesichtigung in Biberach
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